ARTIST STATEMENT

Friday 6 December 2019

Mich beschäftigen Fragen der menschlichen Existenz: Ist der Mensch nichts Anderes als das, wozu er sich macht? Die Not des Existierenden besteht darin, sich mit allerlei Fragen zu konfrontieren; Fragen über Sicherheit und Freiheit, Liebe, Macht, Sexualität und Identität. Frau-Sein, Mann- Sein, Unklar-Sein, Annerkennung und Abgrenzung und der Tod. Mit meinen Bildern will ich an den Urkern der menschlichen Psyche dringen: Ich lege Emotionen offen. Ich bin Produkt meiner Umwelt; Emotionen, die ich in mir habe, hat auch ein Anderer in sich. Man muss tief in sich graben, um den Anderen zu erkennen oder damit der Andere sich in einem erkennt. So kann eine Begegnung stattfinden. Ich changiere zwischen dem Allzumenschlichen und dem Unmenschlichen; es gilt das vermeintlich Böse und das vermeintlich Gute zu hinterfragen.

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